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Kinderwunsch Nordzypern

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PID (Präimplantationsdiagnostik)

Bei der PID werden die Chromosomen eines Embryos auf genetische Erkrankungen untersucht. Dieses Verfahren ermöglicht den Transfer von gesunden Embryonen, dadurch wird die Schwangerschaftsrate erhöht und die Zahl der Fehlgeburten gesenkt.

 

Folgende Erkrankungen können mittels PID erkannt werden:

 

Chromosom X: Duchenne-Muskeldystrophie, Fragiles X-Syndrom, Turner-Syndrom

Chromosom Y: Akute myeloische Leukämie

Chromosom 13: Wilson-Krankheit (Morbus Wilson), Brustkrebs, Eierstockkrebs

Chromosom 18: Bauchspeicheldrüsenkrebs, Niemann-Pick-Krankheit (Morbus Niemann Pick)

Chromosom 21: Down-Syndrom

 

Es kann auch die Sichelzellanämie entdeckt werden, allerdings werden dazu spezielle Materialien benötigt. Diese Untersuchung dauert länger als die Standarduntersuchungen, sie ist auch teurer als die normalen Untersuchungen.

 

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die mittels PID untersucht werden können. Es kann zum Beispiel das Geschlecht der Embryonen bestimmt werden.

 

Die Geschlechterwahl wird heute von vielen Familien aufgrund des „Family Balancing“ gewünscht. Die Gesetze in Nordzypern ermöglichen diese Möglichkeit.

Paare, die mindestens ein Kind haben, können sich das Geschlecht des nächsten Kindes aussuchen.

Eltern ohne Kind können das Geschlecht leider nicht aussuchen.

 

PID kann bei einer IVF/ICSI Behandlung durchgeführt werden. Dazu wird eine Zelle des Embryos unter dem  Mikroskop entfernt und die DANN untersucht.

 

Mehr zum Thema PID

 

  • PID wurde erstmals vor 16 Jahren durchgeführt. Die Mehrheit der Untersuchungen betraf die Auswahl und den Transfer von euploiden Embryonen in der assistierten Reproduktion.
  • PID erlaubt die Auswahl von Embryonen ohne Erbkrankheiten
  • PID verbessert die Einnistung und erhöht die Schwangerschaftsraten bei IVF-Behandlungen mit schlechten Prognosen
  • PID reduziert die Fehlgeburten um das 4-fache bei vorhandenen chromosomalen Translokationen
  • PID ermöglich die Analyse von Stammzelllinien mit normalen und anormalen Genotypen um später die Behandlung von genetischen Erkrankungen zu ermöglichen.

 

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns.

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IVF – ICSI

Für eine IVF/ICSI Behandlung wird ein natürlicher Zyklus der Frau mittels Hormongabe unterstützt um mehr Eizellen reifen zu lassen. Die Reifung der Eizellen wird durch Ultraschallkontrollen überwacht. Wenn diese eine Größe von 18 bis 20 mm haben, wird das Hormon HCG gespritzt. Nach 36 Stunden erfolgt dann die Punktion der Eizellen.In der Zwischenzeit erfolgt die Samenspende des Partners. Dieser wird untersucht und die besten für die künstliche Befruchtung ausgewählt.

Für die künstliche Befruchtung (IVF) werden die Eizellen in einer Petrischale mit 100.000 Samenzellen je Eizelle zusammengebracht. Die Petrischale kommt in einen Brutschrank, am folgenden Tag erfolgt die erste Begutachtung. Unter normalen Umständen werden ca. 70 bis 80% der Eizellen befruchtet. Am 2. Tag sind diese normalerweise im 4-Zellstadium. Einen Tag später sind sie im 8-Zellstadium. An diesem Tag erfolgt der Transfer der 3 besten Embryonen in die Gebärmutter der Patientin. Der Transfer wird mittels Ultraschall überwacht. Die Embryonen werden 2 cm unterhalb der Gebärmutterhöhle transferiert. 12 Tage später können Sie dann den Schwangerschaftstest machen.

 

ICSI

Bei einer normalen IVF-Behandlung werden die Eizellen und die Samenzellen in einer Petrischale zusammengeführt, es wird erwartet, dass die Samenzellen die Eizellen befruchten.

Ist jedoch die Anzahl der Spermien zu gering oder weisen diese Abnormalitäten auf, kann auf diesem Wege meist keine Befruchtung stattfinden.

Es kann auch sein, dass bei normalen Spermien keine Befruchtung stattfindet.

Bei der ICSI-Methode wird e ine Samenzelle direkt in eine Eizelle gespritzt um eine Befruchtung zu garantieren.

 

Eine ICSI-Behandlung wird immer öfter angewandt, um das Risiko einer Nicht-Befruchtung auszuschließen. Durch die Anwendung von ICSI sind die Schwangerschaftsraten in unserer Klinik gestiegen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kliniken zahlen Sie bei uns für ein ICSI keine zusätzlichen Kosten.

 

Manchmal kann aufgrund des fehlenden Samenleiters zwischen Hoden und Penis kein Sperma „produziert“ werden. In solchen Fällen erfolgt eine Hodenbiopsie um die Samenzellen zu erhalten. Man nennt dieses Verfahren auch TESE (Testikuläre Spermienextraktion). Die so gewonnenen Samenzellen können ebenfalls für ein ICSI verwandt werden.

 

Verbesserung der Schwangerschaftsquote

 

Um die Schwangerschaftsrate zu erhöhen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Es kann vorkommen, dass die Embryonen eine dicke äußere Schicht haben, dies verhindert die Einnistung in die Gebärmutter.

Damit dies nicht passiert, kann „Assisted Hatching“ (Schlüpfhilfe) angewandt werden. Dabei wird die äußere Schicht mittels Laser perforiert oder ausgedünnt.

 

Die Eizellen können auch bis zum 5. Tag kultiviert werden. 5-Tages-Embryonen nennt man auch Blastozysten. Der Transfer wird dann Blastozystentransfer genannt.

 

Wenn ein IVF/ICSI mehrfach nicht funktioniert kann der Grund eine chromosomale Abnormalität sein. Durch eine PID (Präimplantationsdiagnostik) kann dies untersucht werden. Dazu wird von einem 4-Zeller-Embryo eine Zelle entnommen, diese wird dann untersucht. Weist die Zelle keine Abnormalitäten auf, kann der Embryo transferiert werden.

 

Sind in einem IVF-Zyklus mehr als 3 gute Embryonen vorhanden, können diese kryokonserviert werden. Diese Embryonen können in einem erneuten Zyklus transferiert werden. Ein Transfer von kryokonservierten Embryonen ist kostengünstiger als ein IVF/ICSI. Die Embryonenn können über mehrere Jahre eingefroren bleiben.

 

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Embryonenspende

Eine Embryonenspende ist sinnvoll, wenn die Frau bereits in der Menopause ist, bzw. keine Eizellreserve mehr hat und das Sperma des Mannes qualitativ schlecht ist, bzw. kein Sperma „gewonnen“ werden kann.donorembryo

IVF Cyprus führt sowohl eine Embryonenspende mit frischen oder gefrorenen Embryonen durch.

Embryonenspende mit frischen Embryonen:

Die Eizellen der Spenderin werden mit dem Sperma des Spenders befruchtet. Maximal 3  Embryonen werden dann als Blastozysten am 5. Tag transferiert. Die Vorbereitung der Empfängerin kann in ihrem Heimatland durchgeführt werden. Die Empfängerin sollte 3 Tage in Zypern bleiben.

Embryonenspende mit gefrorenen Embryonen:

Tiefgefrorene Embryonen werden aufgetaut und der Spenderin übertragen. Auch hier kann die Empfängerin im Heimatland vorbereitet werden. Die Empfängerin sollte 3 Tage in Zypern bleiben.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns.

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Erfolgsrate

 

Die Erfolgsraten sind nach dem Behandlungstyp aufgegliedert.

2008:

Bei einer Eizellspende war das Durchschnittsalter der Spenderinnen 25 Jahre, das der Empfängerinnen 42 Jahre. Es wurden normalerweise 3 Blastozysten transferiert.

Die Erfolgsrate gilt für eine klinische Schwangerschaft, das bedeutet einen Herzschlag des Babys beim Ultraschall.

(3 Embryonen werden pro Zyklus übertragen)

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Samenspende

 

Dieses Verfahren ist notwendig, wenn die Spermienqualität des Mannes schlecht ist, bzw. keine Spermien vorhanden sind.

 

In unserer Klinik werden sowohl Behandlungen mit frischem Sperma oder tiefgefrorenem Sperma durchgeführt.

 

Zyklus mit frischem Sperma:

Die Frau wird 10-12 Tage stimuliert, damit die Eizellen reifen. Zu dem Zeitpunkt an dem die Eizellen punktiert werden, wird auch das Sperma gewonnen. Die punktierten Eizellen werden mit dem Sperma mittels ICSI befruchtet. Die 3 besten Embryonen werden meist im Blastozystenstadium in die Gebärmutter transferiert. Die Stimulation der Frau kann auch in ihrem Heimatland erfolgen.

 

Zyklus mit Kryosperma:

Das kryokonservierte Sperma wird aufgetaut und die punktierten Eizellen werden mittels ICSI befruchtet.

 

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns.

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Eizellspende

Medizinische Gründe für eine Eizellspende:

 

In der heutigen Zeit heiraten Frauen immer später und planen Ihren Kinderwunsch, wenn Sie älter als 30 Jahre sind. Leider nimmt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, ab dem 38. Lebensjahr sehr schnell ab.

 

Wenn mehrere IVF/ICSI-Zyklen nicht erfolgreich sind, sollte das betroffene Paar über eine Eizellspende nachdenken. Es kann sein, dass die Eizellen keine gute Qualität haben oder die Eierstöcke nicht auf die Stimulation ansprechen. Auch eine Chemotherapie in der Vergangenheit kann ein Grund sein.

Eine Eizellspende ist dann die einzig realistische Chance auf eine Schwangerschaft. Befindet sich die Frau schon in der Menopause kann sie mittels einer Eizellspende trotzdem schwanger werden.

 

Da bei einer Eizellspende die Eizellen einer fremden Frau verwendet werden, sollten vor Beginn folgende Fragen angesprochen werden:

 

  • Nach welchen Kriterien werden die Spenderinnen ausgewählt
  • Welche Untersuchungen müssen die Spenderinnen machen, bevor sie als Spenderin akzeptiert werden?
  • Welches sind die Rechte für die Spenderin, die Empfängerin und das Kind?

 

Unsere Spenderinnen sind zwischen 20 und 28 Jahre alt. Eine Spenderin kann nur 3-mal Eizellen spenden. Unsere Spenderinnen sind meistens Studentinnen.

Die Eizellspende erfolgt anonym, die Spenderin hat keine Rechte an dem Kind.

 

Folgende Untersuchungen müssen die Spenderinnen machen, damit Sie als Spenderin akzeptiert werden:

 

  • Thalassämie
  • Hepatitis B
  • Hepatitis C
  • Phenylketonurie
  • Zystische Fibrose (Mukoviszidose)
  • HIV
  • VDRL (Syphilis)
  • Cytomegalovirus

 

Die Spenderin muss all diese Untersuchungen erfolgreich bestehen.

 

Der Ablauf einer Eizellspende:

 

Nachdem die Empfängerin die Spenderin ausgesucht und den Behandlungszeitpunkt festgelegt hat, kann diese beginnen.

Die Empfängerin beginnt mit der Vorbereitung auf die Eizellspende in ihrem Heimatland. Entweder bei ihrem Arzt oder in einer unserer Partnerkliniken. Sie muss täglich Medikamente einnehmen, um die Gebärmutterschleimhaut auf den Transfer vorzubereiten. Nach ca. 12 Tagen fliegt das Paar nach Zypern um sich dort auf den Transfer vorzubereiten. In der gleichen Zeit erhält die Spenderin Medikamente um die Eizellen reifen zu lassen.

Nach der Ankunft in Zypern muss der Partner sein Sperma spenden und die Eizellen werden punktiert. Am gleichen Tag erfolgt die Befruchtung der Eizellen mittels ICSI. Nach 3 oder 5 Tagen werden maximal 3 Embryonen in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert. 12 Tage später kann diese dann den Schwangerschaftstest machen.

Wenn die Empfängerin die Vorbereitung in ihrem Heimatland macht, müssen Sie nur 8 Tage nach Zypern reisen. Wenn die Vorbereitung komplett in unserer Klinik durchgeführt wird, müssen Sie 18 Tage nach Zypern reisen.

 

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns.

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